Kein Bock auf Krieg? Keine Lust, für die Interessen des Staates zu töten oder getötet zu werden? Dann komm vorbei und informiere dich über die Möglichkeit der KDV!
Aktuell besteht zwar noch kein Zwang zum Militärdienst, aber mit der verpflichtenden Beantwortung von Fragebögen und der Wiedereinführung der Musterung, verschafft sich die Bundeswehr schon jetzt die notwendigen Informationen, um kurzfristig über junge Menschen verfügen zu können. Eine Einführung der sogenannten Bedarfswehrpflicht ist jederzeit möglich. Eine Verweigerung kann deshalb jetzt sinnvoll sein.
Egal, ob du dieses Jahr 18 wirst und Post von der Bundeswehr erwartest oder ob du bereits älter bist: Uns ist wichtig, dass du deine Möglichkeiten der Verweigerung kennst.
Auch, wenn du noch jünger bist und dich bereits jetzt informieren willst oder du Informationen für andere Menschen (z.B. deine Kinder) suchst – melde dich gerne bei uns.
Wir wurden von der DFG-VK geschult und informieren uns regelmäßig zu aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich.
Wenn du Interesse an einer Beratung hast, schreib uns eine E-Mail an kdv-ab@fau.org. Wir organisieren einen Termin (normalerweise in Form einer Gruppenberatung), an dem du Fragen stellen kannst und alle wichtigen Informationen bekommst, die du für den Verweigerungsprozess benötigst.
Wenn gewünscht, unterstützen wir dich auch danach auf deinem Weg zur erfolgreichen Verweigerung.
Warum ist uns die KDV wichtig?
Wir lehnen jegliche Art von Zwangsdiensten ab. Der Kriegsdienst bringt uns potenziell in die Lage, andere Menschen zu töten und selbst getötet zu werden. Er ist ein massiver Eingriff in unser Leben.
Darüber hinaus dient der Kriegsdienst, zusammen mit der gezielten Ansprache junger Menschen, der Normalisierung der Bundeswehr als Arbeitgeber. Aber das Töten anderer Menschen, zusammen mit allen anderen Grausamkeiten, die Armeen weltweit im Auftrag ihrer Staaten verüben, darf und kann niemals ein normaler Beruf sein. Durch den Kriegsdienst wird der Bundeswehr kontinuierlich potenzielles neues Personal zugeführt, das mit verlockenden Gehaltsangeboten und weiteren Vergünstigungen geködert wird. Als Gewerkschaft lehnen wir dies entschieden ab.
Gegen Krieg!
Im Krieg geht es nicht um unsere Interessen und wir, die ihn kämpfen sollen, haben dort nichts zu gewinnen. Deshalb lehnen wir jede Unterstützung und Beteiligung an ihm ab.


